DIE VERPACKUNG IST UMWELTFREUNDLICH...

 

Die Expres Menu Beutel bestehen aus drei verschiedenen Kunststoffschichten (natürlich Lebensmitteltauglich) und einer dünnen Aluminiumschicht (kommt nicht in Kontakt mit dem Inhalt), die die Gerichte vor Licht schützt. Also – die Expres Menu Beutel sind im Prinzip eine dünne (und doch widerstandsfähige) Kunststoff-Alu-Folie. Die Verpackung (ohne Gericht) bei 600g-Beuteln wiegt nur noch 25 g. Eine Dose dagegen – in die nur 400 g Inhalt passt, wiegt ca 70 g (bei 600g Inhalt wären es ca 100 g) – also etwa das Vierfache.

 

Generell gilt die Regel – je schwerer die Verpackung, desto größer die Umweltbelastung – denn die Verpackung muss ja auch hergestellt werden. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wie man haltbare Lebensmittel packen kann:

  • Metall (Dosen)
  • Kunststoff (Beutel)

Glas scheidet aus, da es zerbrechlich ist. 

Welche der beiden Verpackungen ist besser / umweltfreundlicher?

 

Die einfache Antwort lautet - Beutel sind viel umweltfreundlicher als Dosen. Dosen könnten theoretisch umweltfreundlicher sein, WENN sie recycelt werden, sprich wenn man jede leere Dose in den Wertstoffhof bringt. Falls die leere Dose allerdings im Müll landet, ist ein Kunstoffbeutel (oder auch ein Alu-Kunststoff Beutel) viel besser. Dies hat zwei Gründe:

  1. Die Herstellung von Eisen ist energetisch viel anspruchsvoller als die Herstellung von Kunststoff. Bei Stahlproduktionen entsteht ca. 12 kg CO2 pro 1 kg Stahl, beim Kunststoff sind es ca. 3 kg CO2. Eine Dose ist also ca. 4 x schwerer als Kunststoffbeutel UND bei der Herstellung der Dose entsteht deutlich mehr CO2 pro kg Material als bei Kunststoff.
  2. Entsorgte Kunstsoffbeutel können verbrannt werden. In Deutschland landet immer weniger Restmüll auf einer Deponie, der Großteil wird in Müllverbrennungsanlagen verbrannt. Da entsteht aus Kunststoff Energie, die den ökologischen Fußabdruck der Verpackung weiter verringert.

 

Ja, würde man eine Dose und ein Kunststoffbeutel im Wald liegen lassen, würde sich die Dose schneller zersetzen als der Beutel. Unser Restmüll landet Gott sei Dank nicht im Wald, sondern zum Großteil in Müllverbrennungsanlagen und immer weniger auf der Deponie. Und da schneidet ein Alu-Kunsstoffbeutel deutlich besser ab als eine Dose.

 

... ABER DIE VERPACKUNG IST NICHT ENTSCHEIDEND. DER INHALT ZÄHLT!

 

Ein Expres Menu Beutel, der 17 g wiegt, verursacht bei der Herstellung ca 0,050 kg (also 50 g) Emissionen CO2. Diese Emissionen sind vernachlässigbar im Vergleich mit den Emissionen, die bei der Herstellung des Inhalts entstehen. Es kommt darauf an, welche ökologische Vor- oder Nachteile das Produkt selbst birgt. Die Verpackung ist ein sekundäres Problem.

 

Also – wie steht es mit den Expres Menu Gerichten? Welche Vorteile kann man da identifizieren?

 

  1. Sie sind ohne Kühlschrank (also OHNE Energie) über Jahre hinweg lagerfähig (dabei schmecken sie aber wie frisch gekocht!). Es wird also Energie zum Lagern gespart, sowie die Lebensmittel selbst, denn sie verderben einfach nicht.
  2. Die Expres Menu Gerichte sparen Geld und CO2-Emissionen, denn sie verderben nicht. Das mag banal klingen, doch in Deutschland landen pro Haushalt und Monat Lebensmittel für 50 € in der Mülltonne (Link z.B. http://www.oeko-fair.de/verantwortlich-handeln/lebensmittelverschwendung/lebensmittelverschwendung-in-zahlen). Das bedeutet 600 € pro Jahr und Haushalt einfach weggeworfen. Ganz abgesehen von den Unmengen von Lebensmitteln, die in den Supermärkten jeden Tag als unverkäuflich aussortiert werden. Nun, weggeworfene Lebensmittel sind eigentlich „CO2 pur“. Bei der Produktion, bei der Verarbeitung und bei der Distribution werden Tonnen CO2 produziert. Wenn dann die Lebensmittel am Ende der Kette im Müll landen, ist das ganze CO2 einfach umsonst in die Atmosphäre freigesetzt worden. Das passiert mit Expres Menu NICHT. Was geerntet/geschlachtet wird, wird schonend und energieeffizient verarbeitet, ohne Energieaufwand gelagert und dann zu 100% verzehrt. Gleich oder einige Jahre später. Alles was bleibt ist ein sehr leichter Kunststoffbeutel.
  3. Beim Kochen in der Expres Menu Produktionsstätte wird viel weniger Energie pro Portion verbraucht als beim Kochen zu Hause. Der Herstellungsprozess sowie die Produktionsstätte selbst sind so optimiert, damit der ökologische Fußabdruck möglichst gering ist. Einfach gesagt - es wird grüner Strom und "grüne Wärme" verwendet (mehr HIER)
  4. Beim Kochen in der Expres Menu Produktionsstätte entstehen viel weniger Abfälle pro Portion als beim Kochen zu Hause. Die Abfälle, die entstehen, werden recycelt – im höheren Mass als im durchschnittlichen Haushalt.
  5. Die Lieferketten bei Expres Menu sind kurz (und verursachen also relativ wenig Emissionen). Überall, wo es möglich ist, bezieht Expres Menu die Rohstoffe von lokalen Lieferanten und Produzenten, die auch auf das Tierwohl achten. Man nimmt bestimmt kein tiefgefrorenes Rindfleisch aus Brasilien, egal wie günstig es ist. Unter diesem Link finden Sie die Urkunden über die Herkunft der Zutaten in den Expres Menu Gerichten (HIER – der Link wird bald aktiv sein).